Endozentrum

Chefarzt Dr. Messerschmidt ist Spezialist für Endoprothetik

Nur eine optimale Vorbereitung gemeinsam mit unseren Patienten, eine vorgeschaltete Simulation der Operation, eine einstudierte Operationsstrategie, ein durchdachtes Instrumentarium und die beste  „Hardware“  der einzelnen Prothesenkomponenten ermöglichen ein sicheres Operationsergebnis.

Um nachhaltig hochwertige Endoprothetik betreiben zu können sind viele Voraussetzungen von Nöten: Für jeden Patienten wird im Rahmen der Operationsplanung nach einer individuellen Prothesenlösung gesucht.  Diese Planung erfolgt regelmäßig am jeweiligen maßstabsgerecht geeichten Röntgenbild des Patienten. So gelingt eine sehr der Realität nahekommende Simulation der Operation anhand einer computergestützen Navigationsplanung. Hierzu wurde das Digitale Navigationssysthem “Orthoview“  angeschafft.

Auch haben die Prothesenhersteller für Hüfte und Knie die digitalen Daten der jeweiligen prothetischen Komponenten eingespeist. Nur so kann jede Operation im Vorlauf simuliert werden, auf diese Art gelingt eine Optimierung der Passform der Prothese, eine exakt achsgerechte Implantation und eine genaue anatomische Rekonstruktion des Gelenkes, auf diese Art  ist der Operateur auf die eigentliche Operation bestens vorbereitet.

Schonende minimal-invasive Chirurgie: Die Schonung der Muskulatur ist äußerst wichtig. Ähnlich wie der Herzmuskel, der nach Infarkten lebenslange Narben und Funktionsstörungen aufweist, reagiert die Muskulatur. Minimal-invasiv heißt dabei maximal muskelschonend, denn Muskultur verzeiht kaum.  Von der Schnittführung der Haut, der Zugangstaktik zum Gelenk, dem benutzen Hackensystem im Op-Situs bis hin zum abschließenden Verschluss über dem jeweiligen Gelenk sind alle Einflussfaktoren auf die bestmögliche Schonung der Muskulatur ausgelegt.


Hardeware: Im Bereich Hüftendoprothetik kommen ausschließlich hochmodulare und knochensparende Implantate zum Einsatz, diese werden  in möglichst knochensparenden Verfahren implantiert.
Im Bereich Knieendoprothetik kommen ebenso möglichst substanzsparende Teil- oder Voll-Oberflächenersatzprothesen zum Einsatz. Zur Vermeidung von  Abriebfrei und Verlängerung der Standzeit verwenden wir für Hüfte und Knie  modernste Gleitpaarungen wie Delta-Keramik.
Letztendlich muss der Entschluss  zur endgültigen Kunstgelenkversorgung sorgfältig gefällt werden. Jeder Patient wird vor der stationären Aufnahme in der Endoprothesen-Sprechstunde sorgfältig untersucht und beraten. Nur eindeutig fortgeschrittene Arthrosen mit erheblichem Leidensdruck werden versorgt, auch erfolgt immer eine genaue Risikoabwägung.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Norbert Messerschmidt
Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie

Chefarztsekretariat
Dore Lachmann

Tel: (0 58 61) 83 22 01
Fax: (0 58 61) 83 21 99