So kommen Sie fit in den Frühling

Der Frühling ist da, wir freuen uns und sind voller Elan! Mit der richtigen Ernährung und ein bisschen Bewegung können Sie der berühmt-berüchtigten Frühjahrsmüdigkeit entgegentreten

Die Grundlagen für eine gesunde Ernährung: abwechslungsreich, ausgewogen und möglichst frisch. Obst und Gemüse stehen idealerweise fünfmal am Tag auf dem Speiseplan, 500 bis 800 Gramm sollten es insgesamt werden. Das gelingt leichter, als man denken mag. Denn auch ein Glas Fruchtsaft oder eine Portion getrocknete Pflaumen zählen als Obstportion.

Gemüse sollte auf jeden Fall in der Hauptmahlzeit des Tages enthalten sein - als Beilage oder auch in Form eines Eintopfes, einer Suppe, wie zum Beispiel einer sättigenden Minestrone oder als Auflauf, wie etwa dem Gemüsegratin. Das Abendessen lässt sich mit einem kleinen Salat aufwerten, auf dem Käsebrot zum Frühstück machen sich Radieschen und Gurken gut, und als Zwischenmahlzeit eignen sich Sticks aus Gurken, Paprika und Karotten oder ein Glas Gemüsesaft.

Noch ein Hinweis: Tiefgekühltes Obst und Gemüse (in purer Form!) sind ebenso gesund wie frisches, in der Dose stecken deutlich weniger Vitamine. Schnelle Energie bringen Kartoffeln, Brot, Reis oder Nudeln. Sie enthalten Kohlenhydrate. Gerne dürfen es dabei übrigens Vollkornprodukte sein, die zusätzliche Ballaststoffe liefern. Zum Frühstück eignen sich außerdem Getreideflocken. Haferflocken zum Beispiel enthalten viel Zink, schon fünf Esslöffel decken den Tagesbedarf. Lecker und sättigend ist zum Beispiel ein Knuspermüsli.
Eiweiß steckt in Käse, Milch, Joghurt oder auch Fisch und Fleisch. Eine Faustregel besagt: Etwa ein Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht pro Tag sollte man zu sich nehmen. Als energiebringender Snack in Schule und Büro eignen sich übrigens Nüsse, sie liefern ebenfalls viel Eiweiß

Wie findet sich die richtige Sportart, die nicht schnell wieder aufgegeben wird, weil sie zu anstrengend ist? Und wie viel Bewegung ist nach einem Herzinfarkt oder trotz angegriffener Sehnen und Gelenke überhaupt möglich? „Nahezu alle Organsysteme profitieren von regelmäßiger körperlicher Betätigung, nicht nur das Herz-Kreislaufsystem“, sagt Dr. Ingolf Bubinger Chefarzt der Kardiologie an der Capio Elbe-Jetzel-Klinik in Dannenberg. Durch Bewegung könne eine diabetische Stoffwechsellage verhindert oder zumindest verbessert werden, die geistigen Leistungen würden beflügelt und nicht zuletzt ginge es der Psyche besser - durch die Ausschüttung von Glückshormonen, den sogenannten Endorphinen.

Hier ein paar nützliche Tipps:

  • Wenn Sie am Schreibtisch arbeiten, dann stehen Sie zwischendurch auf und gehen ein paar Schritte. Auch beim Telefonieren sollte Sie nichts auf Ihrem Platz halten.
  • Erledigen Sie den Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad, und lassen Sie Ihr Auto so oft wie möglich stehen.
  • Je weniger Sie sich bewegen, desto eher neigen Ihre Muskeln zu Verspannungen. Lockern Sie Ihren Körper immer wieder einmal, indem Sie sich strecken, räkeln und dehnen. Schütteln Sie Ihre Arme und Beine kräftig aus.
  • Nutzen Sie Hausarbeiten, um Ihren Körper zu trainieren! Führen Sie die Bewegungen beim Staubsaugen, Bügeln oder Bad putzen bewusst aus.
  • Gehen Sie täglich mindestens einmal eine kurze Strecke in sehr flottem Tempo. Dabei genügen schon 100 bis 200 Meter.
  • Benutzen Sie grundsätzlich die Treppe.