Für Untersuchungen stehen modernste Medizingeräte zur Verfügung
Das Röntgen ist noch immer eine der tragenden Säulen der radiologischen Diagnostik.

Was ist ein Röntgenpass?
Eine Röntgenuntersuchung ist eine wichtige diagnostische Entscheidungshilfe, sie kann aber auch durch ihre Strahlenbelastung zu Gesundheitsstörungen führen. Es liegt in der Eigenverantwortung eines jeden Patienten, einen Röntgenpass bei sich zu führen und diesen auch rechtzeitig vorzulegen, um unnötige Untersuchungen zu vermeiden.

Der Röntgenpass  hilft Patienten, sich einen guten Überblick über ihre Röntgen-Untersuchungen zu verschaffen. In diesem Dokument trägt der untersuchende Arzt oder Zahnarzt die Art der Röntgenuntersuchung und die untersuchte Körperregion ein. Auf diese Weise kann man unnötige Wiederholungsuntersuchungen vermeiden. Die lückenlose Dokumentation der vorgenommenen Röntgenuntersuchungen kann somit  zur Vermeidung unnötige Untersuchungen führen. So will es auch das Minimierungsgebot des Strahlenschutzes, denn im Laufe eines Lebens werden in der Regel eine ganze Reihe von Röntgenaufnahmen angefertigt.
Der Pass verbleibt beim Patienten, damit er ihn immer griffbereit hat, auch wenn er später in einer anderen Praxis oder Klinik behandelt wird.

Was nützt der Röntgenpass?
Mithilfe des Röntgenpasses können Ärzte stets sehen, welche Aufnahmen bereits vorliegen und einfacher entscheiden, ob es für die aktuelle Problematik möglicherweise bereits aussagefähige Bilder gibt. Außerdem ist ersichtlich, wo die Aufnahmen entstanden sind, und wo sie gegebenenfalls angefordert werden können. Nicht selten gelingt es so, dem Patienten weitere Aufnahmen und damit eine weitere Strahlenbelastung zu ersparen. Hinzu kommt, dass die Entwicklung zwischen zwei Aufnahmen gute Erkenntnisse über den Verlauf einer Krankheit geben kann, z.B. bei der Verheilung nach Knochenbrüchen.
 
Wo ist der Röntgenpass erhältlich?
Röntgenpässe bekommt man in Praxen und Kliniken, soweit dort Röntgenuntersuchungen durchgeführt werden, bei  Ärztekammern, Krankenkassen und beim Bundesamt für Strahlenschutz. Auf den Internetseiten gibt es den Röntgenpass zum Herunterladen oder er wird auf Anfrage auch oft zugesandt. Mittlerweile gibt es sogar schon eine Handy-App für Smartphones, welche als elektronischer Röntgenpass dient.

Leistungsspektrum

In Zusammenarbeit mit der Praxis Conradia werden in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik nachfolgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Magnetresonanztomographie (MRToder Kernspintomographie) setzt keine Röntgenstrahlen ein, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Hinweis:  - hierfür ist kein Röntgenpass erforderlich, wohl aber eine MRT-Kontraindikation
    Herzschrittmacher-Patienten dürfen nicht ins MRT
  • Computertomographie (CT)
  • Digitales Röntgen