Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden

Chefarzt Loroch berät individuell

Etwa jede dritte Frau in Deutschland leidet gelegentlich an unkontrolliertem Harnverlust. Im höheren Lebensalter ist sogar die Mehrzahl der Frauen betroffen. Doch noch immer sind Inkontinenz und Beschwerden durch Senkung der inneren Geschlechtsorgane ein Tabu, obwohl es viele Mittel dagegen gibt und keinen Grund, sich damit abzufinden. Inzwischen gibt es erfolgreiche Therapien, die jüngeren ebenso wie älteren Patientinnen helfen, ihr Leben wieder unbeschwert zu genießen. Chefarzt Jan Marek Loroch weiß: "Schon durch regelmäßige Beckenbodengymnastik, hormonhaltige Salben, Muskeltraining und Bewegung erlangen viele betroffene Frauen die Kontrolle über ihre Blase zurück und tun etwas gegen Inkontinenz." Stellt sich in unserer Frauenklinik eine Patientin mit Inkontinenzsymptomatik oder Beckenbodenproblemem vor, können wir nach erfolgter Diagnostik verschiedenste   Therapiemöglichkeiten empfehlen und einleiten. Wir unterscheiden dabei zwischen nicht-operativen, sog. konservativen Therapiemethoden, und den operativen Verfahren.

Umfangreiche Diagnostik bei Inkontinenz

Bevor wir uns für eine Therapie gegen Inkontinenz entscheiden, führen wir nach einem ausführlichen Gespräch eine vollständige Diagnostik in der uro-gynäkologischen Sprechstunde durch. Danach erfolgt die Therapieempfehlung. Dabei stehen konservative Behandlungen im Vordergrund, die  in vielen Fällen schon zum Erfolg führen.

Konservative / nicht-operative Therapieverfahren bei Inkontinenz

Um Ihnen Lebensqualität zurückzugeben, bedarf es einer individualisierten Therapie gegen Inkontinenz. Wir besprechen Ihr Symptombild und planen dann gemeinsam das weitere Vorgehen. Dabei legen wir großen Wert darauf, zunächst alle konservativen Möglichkeiten auszunutzen. Auch im Falle einer Operation steht meist zunächst eine Vorbereitung durch konservative Maßnahmen an.

Operative Therapieverfahren bei Inkontinenz

Sind alle konservativen Verfahren ausgeschöpft, und bestehen die Beschwerden weiter, werden operative Therapieoptionen gegen Inkontinenz in Betracht gezogen. Auch in Fällen, in denen eine Operation in der Uro-Gynökologie in Betracht gezogen wird, empfehlen wir oft eine dreimonatige Vorbereitung des Beckenbodens durch konservative Verfahren, wie z.B. eine lokale Hormonbehandlung und/oder Beckenbodentraining.

Tag der Operation
 

Nach der Entlassung helfen Ihnen diese Informationen weiter