Venenzentrum

Nach aktuellen Statistiken leiden 90 Prozent der Erwachsenen in Deutschland unter Veränderungen im Venenbereich. Jedes Jahr sterben zirka 30.000 Menschen an einer Lungenembolie, eines der größten Risiken eines unbehandelten Krampfaderleidens. Weitere unangenehme Folge kann eine Venenentzündung, Thrombose oder ein sogenanntes offenes Bein sein.

Die medizinischen Schwerpunkte:

  • Beseitigung von Krampfadern und Besenreisern
  • Thrombosefolgen
  • Offenes Bein (ulcus cruris)

Schonende Behandlungsverfahren

  • Stripping mittels Sonde 
  • Ultraschallgesteuerte Schaumverödung
  • Radiowellentherapie gegen Krampfadern und Besenreiser

Die umfassende Venendiagnostik ist risikolos und schmerzfrei. Die von uns eingesetzten bildgebenden Verfahren erfordern weder Kontrastmittel oder sonstigen Eingriff und entsprechen dem modernsten Stand der Technik.

Folgende Methoden stehen zur Verfügung:

  • Lichtreflexionsrheographie (LRR)
  • Venenverschlussplethysmographie (VVP)
  • Venendruckmessung (VDM)
  • Farbduplex-Sonographie
  • Doppler-Sonographie


Falls keine rechtzeitige Behandlung erfolgt, können sich eine

  • Venenentzündung
  • tiefe Beinvenenthrombose
  • eine Lungenembolie
  • Hautschädigung bis hin zu offenen Beinen

entwickeln.

Eine weitere gravierende Folgeerscheinung des langjährigen Krampfaderleidens besteht in der Überlastung des tiefen Venensystems, die einen Therapieerfolg erheblich verzögern, oder gar gefährden kann.

Die operative Behandlung ist in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose möglich. Unser Ziel ist eine zuverlässige Venenfunktion. Dabei legen wir großen Wert auf schonende Verfahren und größtmögliche Ästhetik. Neben den medizinisch gesicherten Operationsmethoden wie Stripping der Stammvene und Verschluss defekter Venenklappen (Crossektomie) kommen alle erprobten neuen, minimal-invasiven Verfahren oder mini-chirurgische Techniken zum Einsatz, beispielsweise die Radiowellentherapie, die Miniphlebektomie und die Schaumverödung.

Unsere Operationsmethoden orientieren sich an weltweit neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen. Nach einer ambulanten Operation geht der Patient am gleichen Tag wieder nach Hause. Handelt es sich um einen ausgeprägten Befund, oder bestehen Risikofaktoren, wie z. B. höheres Alter oder Begleiterkrankungen, wird eine stationäre Behandlung durchgeführt.


Wichtig für die Venengesundheit ist ein Lebensstil, der die Durchblutung der Venen unterstützt.

Mit kleinen Tipps lässt sich oft viel erreichen:

  1. Wärme vermeiden (weitet Venen noch mehr), darum nicht in die pralle Sonne gehen, heiße Bäder und Sauna meiden;
  2. Venen bei Hitze mit kühlem Wasserguss (z. B. aus dem Gartenschlauch ohne Spritzaufsatz) kräftigen. Außerdem täglich: Abwechselnd warm - kalt (je 1 Minute) Füße baden oder Füße und Unterschenkel abduschen;
  3. Zwischendurch öfter die Beine hochlegen;
  4. Tägliche Massage (z. B. mit Öl): Unterschenkel mit beiden Händen flach umfassen; langsam sanft in Richtung Knie ausstreichen. Jedes Bein 5 Mal.
  5. Bei längeren Flügen oder Autofahrten Kompressionsstrümpfe (Travel socks) tragen. Bitte immer im Fachhandel anpassen lassen;
  6. Mehrfach am Tag die Muskelpumpe anregen: Dazu auf die Zehen stellen, Füße langsam wieder abrollen, jeweils 5 Minuten;
  7. Viel spazieren gehen, regelmäßig Bewegungs- und Ausdauersport machen, z. B. Powerwalking, leichtes Joggen, Fahrradfahren, Heimtrainer, Schwimmen, Ski-Langlauf, Stepper und Venengymnastik.
  8. Venenbewusste Lebensführung

 

Vereinbarungen mit Krankenkassen

Die Debeka hat mit dem Venenzentrum Elbtalaue der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik und niedergelassenen Venenfachärzten besonders qualifizierte Programme zur Behandlung von Venenerkrankungen erarbeitet. Diese Vereinbarung garantiert den Versicherten mit behandlungsbedürftigen Krampfadern eine nahtlos aufeinander abgestimmte medizinische Versorgung auf hohem Niveau. Alle Behandlungsschritte werden optimal aufeinander abgestimmt. So können unnötige Mehrfachuntersuchungen vermieden und die Belastung für die Patienten verringert werden.

  • Bevorzugte Terminvergabe;
  • Die Praxisgebühr entfällt;
  • Sie werden in Komfortzimmern untergebracht;
  • Die Nutzung eines TV-Gerätes ist kostenlos;
  • Die Telefongrundgebühr entfällt;
  • Sie haben freie Menuewahl und erhalten kostenlose Getränke.

Am Beginn der Behandlung steht die fachärztliche Voruntersuchung / Diagnostik beim Venenspezialisten. Im Anschluss an die Voruntersuchung wird die weitere Therapie gemeinsam mit dem Patienten festgelegt. Bei stationären Aufenthalten beträgt die Verweildauer zwischen ein und fünf Tagen – je nach Schwere des Befundes. Drei bis vier Wochen nach der Operation erfolgt die Nachuntersuchung beim Facharzt.  

Sobald einer der an den Kooperationsverträgen beteiligten Fachärzte die Notwendigkeit einer Behandlung im Venenzentrum Elbtalaue festgestellt hat, haben Sie die Möglichkeit, in der Praxis diese Vereinbarung zu unterzeichnen.

 

 

Ihr Ansprechpartner

Dr. med Gilbert Mugomba
Chefarzt Allgemein-, Gefäß-, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie, Venenzentrum Elbtalaue

Chefarztsekretariat
Dore Lachmann

Tel. +49 (0)5861 83-2201
Fax +49(0) 5861 83-2199