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Dienstag, 07. September 2010

Elektrokardiographie (EKG)

Das EKG zeichnet die elektrische Herz- aktivität über spezielle Kabel, die auf der Hautoberfläche angebracht werden auf.

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Es können Herzrhythmusstörungen, frische oder zurückliegende Herzinfarkte oder Veränderungen durch hohen Blutdruck oder entzündliche Herzmuskelerkrankungen aufgedeckt werden.

Bei einem gesunden Erwachsenen bleibt der EKG-Kurvenverlauf während des Lebens weitgehend unverändert. Veränderungen gegenüber älteren EKG-Aufzeichnungen zeigen ebenfalls Herzerkrankungen an. Eine EKG-Aufzeichnung gehört zu jeder kardiologischen Grunduntersuchung.

BELASTUNGS-EGK (ERGOMETRIE)


Beim Belastungs-EKG wird das EKG vor, während und nach einer körperlichen Belastung auf einem speziellen Fahrrad im Sitzen oder liegender bzw. halbliegender Position aufgezeichnet. Zusätzlich werden der Blutdruck und der Puls gemessen. Gegebenenfalls kann auch noch Sauerstoffgehalt des Blutes ohne Blutabnahme über den Fingerpuls ermittelt werden („Pulsoxymetrie“).

Die Belastung wird stufenweise bis zur Belastungsgrenze gesteigert. Die Untersuchung dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Das Belastungs-EKG gibt Aufschluss über den Trainingszustand. Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, die oft erst bei einer verstärkten Herzbelastung auftreten, lassen sich erkennen. Auch Herzrhythmusstörungen während der Belastung können Herzerkrankungen anzeigen. Stark erhöhte Blutdruckwerte weisen auf einen behandlungsbedürftigen Bluthochdruck hin. Das Belastungs-EKG wird bei fast jeder kardiologischen Grunduntersuchung durchgeführt.

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