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Was ist ein Bruch (eine Hernie)?

Der Begriff leitet sich von dem Wort „hernos“ (Knospe) ab. Durch eine Lücke in der Bauchwandmuskulatur kann sich das Bauchfell, die innere Auskleidung der Bauchhöhle, nach aussen wölben.

So können Eingeweide (wie z. B. Dünn- oder Dickdarm) in die Lücke rutschen und ggf. sogar einklemmen. In der Regel sind ein solcher Bruch oder die Lücke selbst zu tasten oder auch sichtbar. In besonderen Fällen kann diagnostisch eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) eingesetzt werden.

Was ist ein Leistenbruch?

Beim Leistenbruch ist der sogenannte Leistenkanal die Schwachstelle der Bauchwand. Laut Statistik sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Bei den Männern ziehen die Hodengefäße und der Samenleiter durch diesen Kanal, bei Frauen ein Aufhängeband der Gebärmutter. Ist dieser Kanal zu weit, kann sich zusätzlich Bauchfell durch diese Lücke hindurchdrücken, was dann als schmerzhafte Schwellung zu tasten ist. Für den Patienten ist das durch Schmerzen (besonders bei Belastung), ein Fremdkörpergefühl oder durch die sichtbare Vorwölbung spürbar.

Wie wird operiert?
Ziel der Operation ist die Stabilisierung dieser Lücke, so dass sich neben den natürlichen Strukturen das Bauchfell nicht mehr herausdrücken kann. Um das zu gewährleisten, werden drei unterschiedliche Verfahren angeboten:

Bei der Shouldice-Operation (1) wird über einen Schnitt die Schwachstelle freigelegt. Anschließend wird mit einer sehr speziellen Nahttechnik das körpereigene Gewebe mit mehreren Nähten adaptiert und somit die Lücke eingeengt. Da die Qualität des Gewebes entsprechend kräftig sein muss, eignet sich diese OP-Technik eher für jüngere Patienten (< 25 Jahre).

Was sollte nach der Operation beachtet werden?
Bei den offenen OP-Verfahren ist in der Regel eine etwa sechswöchige Einschränkung für schwere körperliche Arbeit gefordert. Bei der minimal-invasiven Operation (Schlüssellochmethode) kann bereits nach zwei Wochen uneingeschränkt belastet werden.

Was ist ein Narbenbruch

In Folge von Operationen, bei denen über die Bauchdecke in den Bauch operiert wurde, kann die Narbe in der Muskulatur unzureichend fest verheilt sein und so eine Schwachstelle darstellen. In die sich aus dieser Schwachstelle entwickelnde Lücke wölbt sich das Bauchfell, der sog. Bruchsack, hinein. Mit der Zeit können diese Brüche enorme Ausmaße annehmen, wobei oft schon kleine Narbenbrüche erhebliche Beschwerden bereiten können.

Wie wird operiert?
Bei der operativen Versorgung der Narbenbrüche hat sich die alleinige Naht nicht bewährt. Daher ist beim Narbenbruch ein Netzimplantat Standard. Je nach Größe und Lage der Bruchlücke wird das Netz von außen über einen Schnitt oder von innen mit der „Schlüssellochmethode“ (IPOM-Verfahren = Intra peritoneal onlay mesh-Implantation) eingebracht.

Was ist ein Nabelbruch

Beim Nabelbruch ist der Bereich, durch den beim Embryo die Nabelschnurgefäße hindurchgezogen haben, nach der Geburt nur unzureichend vernarbt. Bis zum 2. Lebensjahr kann sich der Nabelbruch aber noch zurückbilden.

Bei Bindegewebsschwäche oder starkem Übergewicht kann sich beim Erwachsenen später ein Nabelbruch darstellen, der zum Teil heftige Schmerzen bereiten kann.
Die Stabilisierung erfolgt über einen kleinen Schnitt am Nabelunterrand durch eine Naht, bei großen Brüchen wird zusätzlich ein Netz eingesetzt.

Was ist ein Schenkelbruch?

Die Schwachstelle beim Schenkelbruch liegt wie beim Leistenbruch ebenfalls in der Leiste, aber an einer anderen Stelle: unterhalb des Leistenkanals.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Gilbert Mugomba
Chefarzt Allgemein-, Gefäß-, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie


Chefarztsekretariat

Dore Lachmann
Tel. +05861 83-2201
Fax: 05861 83-2199

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