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Capio Elbe-Jeetzel-Klinik

Hermann-Löns-Str. 2
29451 Dannenberg

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Medizin und Pflege
an der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik

Kardiologie

Diagnostik Innere Medizin

Ultraschalluntersuchungen

3-dimensionale Echokardiografie

Diese neue Technik ermöglicht  eine natürliche Darstellung des Herzens und der Herzklappen unter Verwendung modernster Ultraschallgeräte mit spezieller Ausrüstung. Ziel dieser Untersuchung ist die verbesserte Beurteilung der Herzleistung, eine anatomische präzise Darstellung von Erkrankungen der Herzklappen sowie die Beurteilung angeborener Erkrankungen des Herzens.
 

Stressechokardiographie

Darunter versteht man die echokardiologische Analyse der Funktion des Herzmuskels unter Belastung (Fahrradergometer) oder Belastung durch Gabe eines Medikamentes (Dobutamin). 
Wichtigste Anwendung dieser Methode ist der Nachweis von belastungsabhängigen Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, beispielsweise bei Vorliegen hochgradiger Verengungen der Herzkranzgefäße. Die Stressechokardiographie hat eine deutlich höhere Treffsicherheit als das Belastungs-EKG.
 

Ultraschalluntersuchung

Bei Patienten mit Verdacht auf Schlaganfall wendet man diese Untersuchung für die das Gehirn versorgenden Arterien im Halsbereich an, um die Flussgeschwindigkeiten in diesen Arterien zu messen. Ziel der Untersuchung ist der Nachweis von Gefäßwandverkalkungen und/oder von Gefäß-Verengungen.


MRT-Untersuchungen auch mit Herzschrittmacher

Die Diagnostik durch Kernspintomografen (MRT) nimmt heute einen wichtigen Platz in der Diagnostik auch nicht kardialer Erkrankungen ein. Neue, speziell entwickelte Schrittmacher ermöglichen, dass auch für Schrittmacherträger eine Kernspintomographie in Frage kommt. Im Bedarfsfall können in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik solche Schrittmachersysteme implantiert werden.

Patienten mit Verdacht auf  Schlaganfall und anderen neurologischen Erkrankungen werden durch unsere Neurobiologische Konsiliarärztin Dr. Käse mitbehandelt. In dringenden Fällen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Stroke Unit im Krankenhaus Uelzen.

Als wenig belastende Untersuchungsverfahren können Elektrokardiogramme (EKG) Ultraschalluntersuchungen des Herzens in Ruhe und unter Belastung (Echokardiographie, Transösophageale Echokardiographie und Stressechokardiographie), Doppler- und Duplexsonografische Untersuchungen, das Herz- und Lungen-Röntgen sowie Laboruntersuchungen durchgeführt werden.
 

Was ist eine Koronare Herzerkrankung?

Eine der häufigsten und gefährlichsten Erkrankungen stellt die Durchblutungsstörung des Herzens dar (Koronare Herzerkrankung). Mit einem Linksherzkathetermessplatz können Engstellen der Herzkranzgefäße erkannt werden.

Linksherzkathetermessplatz für Notfallversorgung

Am Linksherzkathetermessplatz werden Patienten mit Herzinfarkt und akutem Koronarsyndrom versorgt. So garantieren wir die Notfallbehandlung des Herzinfarktes nach modernsten internationalen Standards für Patienten aus der Region. Sollte eine operative Behandlung erforderlich sein, besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Herz und Gefäßzentrum Bad Bevensen (HGZ).

Unser Klinikteam behandelt akute Herzinfarkte durch eine Herzkatheteruntersuchung mit dem Ziel, die verschlossene Herzinfarktarterie wieder zu eröffnen. Bei diesem Verfahren wird im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung eine verengte oder verschlossene Konorararterie zunächst mit einem Ballon (Ballondilatation) aufgeweitet. Um das Risiko einer späteren Wiederverengung des Herzkranzgefäßes zu vermindern, wird bei fast allen Ballondilatationen zusätzlich ein Stent implantiert.

Was ist ein Stent?

Ein Stent ist ein Metallgitter, das auf einem Ballonkatheter montiert ist. Durch Verwendung eines Stents kann das Risiko einer Wiederverengung des Herzkranzgefäßes im Vergleich zu einer alleinigen Ballondilatation gesenkt werden. Eine weitere Senkung des Risikos von erneuten Verengungen der Koronararterie ist durch die Verwendung medikamentenbeschichteter Stents (DES = Drug eluting stent) möglich.

So genannte  medikamentenbeschichtete Ballons (DEB = Drug eluting ballon) werden bei wiederholten Gefäßverengungen (insbesondere nach vorangegangener Stentimplantation) eingesetzt. Durch die Medikamentenbeschichtung wird das Wachstum insbesondere von Bindegewebe in der Gefäßwand unterdrückt.

Wie arbeiten Herzschrittmacher?

Herzschrittmacher werden überwiegend zur Behandlung eines zu langsamen Herzschlags eingesetzt. Bei einem Schrittmacher handelt es sich um einen kleinen elektrischen Impulsgeber, der über spezielle Elektrodenkabel Stromimpulse ins Herz gibt. Der Eingriff erfolgt in der Regel bei  lokaler Betäubung.

Die Lebensdauer der Batterie des Herzschrittmachers beträgt etwa sieben bis zehn Jahre. Der Batteriezustand, die Funktion der Herzschrittmachers und das Schrittmacherkabel müssen regelmäßig im Rahmen einer Herzschrittmacherkontrolluntersuchung überprüft werden.

Was ist Kammerflimmern?

Kammerflimmern ist eine akut lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, die ohne Behandlung innerhalb weniger Minuten zum Tod führt. Die wichtigste Behandlungsmaßnahme ist die elektrische Defibrillation, bei der über die Brustwand ein kräftiger Stromstoß mit einem Defibrillator abgegeben wird, wodurch der normale Herzrhythmus häufig wiederhergestellt wird.

Ein automatischer Defibrillator ist ein spezieller Herzschrittmacher, der unter die Brustmuskulatur implantiert wird und bei Auftreten lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen selbständig eine Defibrillation durchführen kann. Der Eingriff zur Implantation des Defibrillators erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Auch bei einem automatischen Defibrillator sind regelmäßige Schrittmacherkontrollen erforderlich.

Was ist Kardioversion?

Als Kardioversion bezeichnet man die Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus (Sinusrhythmus) bei Vorliegen bestimmter Herzrhythmusstörungen: meist bei Vorhofflimmern.Bei der elektrischen Kardioversion wird ein kurzer EKG-gesteuerter Stromimpuls über spezielle Brustwand-Elektroden abgegeben. Der Eingriff erfolgt in einer Kurznarkose. Zum Ausschluss von Blutgerinnseln im Herzen wird häufig zusätzlich eine transösophageale Echokardiografie durchgeführt.

FFR–Wert misst den Blutfluss

Unter Verwendung eines speziellen Druckdrahtes, der in das erkrankte Koronargefäß eingeführt wird, kann der Blutdruck vor und hinter der verengten Stelle in der Koronararterie im Ruhezustand und nach Stimulation mit einer gefäßerweiternden Substanz (Adenosin) gemessen werden. Der aus diesen Messwerten berechnete FFR-Wert ist ein Maß für den Blutfluss in der erkrankten Arterie. Wenn der FFR-Wert nach Gabe von Adenosin deutlich abfällt, sollte eine Ballondilatation/Stentimplantation oder eine Bypassversorgung der verengten Arterie durchgeführt werden. Die Messung der FFR erfolgt bei Bedarf im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung.

Nach einer Stentimplantation besteht ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln in der behandelten Koronararterie, was zu einem plötzlichen Verschluss des Blutgefäßes führen kann (Herzinfarkt). Daher ist eine Nachbehandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten (so genannte Thrombozytenaggregationshemmer) über einen längeren Zeitraum erforderlich. Die Behandlung mit diesen Medikamenten sollte nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kardiologen oder in der Klinik unterbrochen oder beendet werden.

Zur Untersuchung des Herzrhythmus und des Blutdrucks stehen 24-Stunden-Aufzeichnungsgeräte für EKG und Blutdruck zur Verfügung. Sollte sich der Verdacht auf eine schwerwiegende Herzerkrankung ergeben, können weitere Untersuchungsmethoden eingesetzt werden.

Iher Ansprechpartnerin

Nursel Akay
Oberärztin Innere Medizin, Kardiologie


Chefarztsekretariat

Christine Mohtaschemi
Tel. +05861 83-2101

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