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Capio Elbe-Jeetzel-Klinik

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Medizin und Pflege
an der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik

Orthopädie

Das Team der Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Norbert Messerschmidt bietet Orthopädie auf höchstem Niveau. Die erfahrenen, hochqualifizierten Fachärzte bringen in konstruktiver Zusammenarbeit sowohl konservative als auch operative Therapien zum Einsatz. Wir verstehen uns als fachärztliches Kompetenz-Team, das Beschwerden des Bewegungsapparates durch eine individuell auf den Patienten zugeschnittene Therapie beseitigt oder lindert. Dabei entsprechen sämtliche Therapieformen den Leitlinien der Berufsverbände.

Zufriedene Patienten sind ein wesentlicher Maßstab unserer Leistungen und diese hängen neben der Behandlung auch vom Service in unserer Einrichtung ab. Daher werden Abläufe ständig gesundheitsökonomisch analysiert und optimiert.

Woher kommen Fußschmerzen?

Fußschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patienten einen Orthopäden aufsuchen. Bis zu 90 Prozent der Erwachsenen leiden mindestens einmal im Lauf ihres Lebens an teils heftigen Fußschmerzen. Ein Großteil dieser Beschwerden wird dabei durch falsches Schuhwerk und falsche Pflege hervorgerufen. Außerdem können sich Erkrankungen des gesamten Körpers am Fuß manifestieren, zum Beispiel die Zuckererkrankung oder Rheuma.

Knieendoprothetik

Hüftendoprothetik

Was ist ein künstliches Kniegelenk?

Ein künstliches Kniegelenk ist ein Ersatz der natürlichen Gelenkoberflächen des Kniegelenkes. Die Teile für den Oberflächenersatz, die Oberschenkelkappe und die Schienbeinplatte werden aus hochpoliertem Metall und diejenigen für den Gleitflächenersatz aus Polyaethylen hergestellt. Die Befestigung der Teile am Knochen erfolgt meistens mit Knochenzement, sofern möglich auch ohne.

Wie geht es nach der Operation weiter?

Direkt nach der Operation stehen Bewegungstherapie und Schmerzbekämpfung im Vordergrund. Schon in den ersten Tagen nach der Operation werden Mobilisation mit Hilfe der Krankengymnastik und Hilfsmitteln schnell Fortschritte erzielen. Der Gebrauch von Gehhilfen wird für ca. 4 bis 6 Wochen empfohlen, das operierte Knie darf in der Regel bis zur Schmerzgrenze belastet werden.

Wie macht sich eine Arthrose bemerkbar?

Die Arthrose des Kniegelenkes - die degenerative und meistens altersbedingte Abnützung der tragenden Knorpeloberflächen - ist die häufigste Ursache für den Kniegelenk-Ersatz. Für den Patienten sind der Schmerz im Knie, das Hinken und die damit einhergehende Behinderung ausschlaggebend, einen Orthopäden aufzusuchen.

Wie verläuft die Operation?

Die Operation kann entweder in Vollnarkose oder in Spinalanästhesie durchgeführt werden und dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden. Die abgenutzten Gelenkoberflächen werden nach einem speziellen Schnittplan bearbeitet, so dass das künstliche Kniegelenk gut auf den Knochen angepasst werden kann. Arthrosebedingte Beinachsen-Abweichungen wie X- oder O-Beine werden während der Operation korrigiert.

Wie lange muss man im Krankenhaus bleiben?

Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes konnte in den letzten Jahrzehnten durch Fortschreiten der Operationstechnik und moderner Implantate deutlich verkürzt werden. Im Regelfall sollte ein Patient mit einem künstlichen Kniegelenk mit ca. 5-7 Tagen Krankenhausaufenthalt rechnen.

Ist eine Rehamaßnahme notwendig?

Eine Rehamaßnahme unter stationären Bedingungen ist nicht in jedem Falle notwendig, aber meistens sinnvoll. Die Reha wird während des stationären Aufenthalts beantragt und bei Vorliegen der Genehmigung des Kostenträgers im Anschluss an die Behandlung im Krankenhaus durchgeführt. Man kann auch eine ambulante Fortsetzung der Physiotherapie wählen - auf diese sollte in keinem Fall verzichtet werden.

Wie lange hält ein künstliches Kniegelenk?

Langzeitresultate zeigen, dass ein korrekt eingesetztes und gut eingeheiltes künstliches Kniegelenk problemlos 15 bis 20 Jahre funktionieren kann. Statistiken bestätigen, dass fast jeder Patient mit dem künstlichen Kniegelenk zufrieden ist.

Welche Risiken können auftreten?

Die Knieprothesen-Operation ist keine Notfalloperation, sondern ein Wahleingriff. Sie kann in aller Ruhe gut vorbereitet werden. Komplikationen treten nur in wenigen Fällen auf und müssen in keiner Weise abschrecken: Dazu zählen unter anderem Thrombose, Embolie, Infektion, Wundheilungsstörungen, Bluterguss und Nachblutungen, Verletzungen von Nerven, Gefäßen oder anderen anatomischen Strukturen, Verklebungen mit schlechter Beweglichkeit und Funktion des Kniegelenkes sowie Restschmerzen.

Wann kann ich wieder schmerzfrei gehen?

Ziel der Operation ist es, dass die Patienten zu einem schmerz- und hinkfreien Gehen ohne Gehhilfen gelangen. In den ersten drei Monaten nach der Operation gilt es, Beweglichkeit, Muskelkraft und normales Gehen wieder zu gewinnen. Ein entsprechendes Heilergebnis ist allerdings erst nach etwa einem Jahr ab Operation erreicht.

Kann ich wieder Sport treiben?

Mit einem künstlichen Kniegelenk kann man ein normales Leben führen. Risikosportarten wie Ballsportarten, z. B. Tennis und Fußball,  und Aktivitäten, die mit hohen Belastungen des Kniegelenkes verbunden sind, z. B. Joggen, sollten gemieden werden, Wandern, Skilanglauf, Walken und Radfahren sind erlaubt.

Wie macht sich eine Arthrose bemerkbar?

Das Hüftgelenk ist häufig extremer Belastung ausgesetzt. Wenn sich das Gelenk durch Schmerzen, Bewegungseinschränkung und ein hinkendes Gangbild bemerkbar macht, ist dies häufig ein Zeichen für eine beginnende Arthrose. Das ist ein Defekt im Knorpelüberzug der Gelenkfläche oder schon eine mehr oder weniger starke Deformierung des darunter liegenden Knochens.

Als Behandlung hilft nur eine Operation?

Bei jüngeren Patienten und bei einem bestimmten Krankheitsbild kann eine Hüftgelenksarthroskopie durch Wiederherstellen der ursprünglichen Anatomie eine gewisse Linderung bringen. Bei jüngeren Menschen kann in einem frühen Stadium der Erkrankung und in geeigneten Fällen auch eine operative Stellungsänderung an Hüftkopf oder Hüftpfanne eine geeignete Behandlung sein. Bei fortgeschrittener Arthrose sowohl beim jüngeren als auch beim älteren Patienten hilft nur die Operation mit Gelenkersatz. Einspritzungen ins Hüftgelenk, sogenannte Knorpeltherapien oder auch medikamentöse Knorpelaufbaupräparate sind auf längere Sicht unwirksam.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zur OP?

Aufgrund der begrenzten Haltbarkeit und ihrer Verankerung am Knochen gilt als Grundregel: Je jünger der Patient ist, desto kritischer ist die Indikation zu stellen; d. h. bei jüngeren Patienten sollten die Möglichkeiten der gelenkerhaltenden Operationen (Umstellungsoperation und Arthroskopie) und der konservativen Therapie (physikalische Therapie und Akupunktur) sorgfältig geprüft sein.

Wie lange hält ein künstliches Hüftgelenk?

Durch die Verwendung neuer Materialien und Verankerungstechniken sowie verkürzten Schäften erhofft man sich eine längere Standzeit der Prothesen. Aus großen Studien weiß man, dass nach zehn Jahren ca. 95 Prozent der Endoprothesen noch funktionsfähig sind; nach 15 Jahren ist sind es noch über 85 Prozent. Der Ausfall ist abhängig vom Implantattyp und dem Verankerungsverfahren, aber auch vom Patienten; je jünger und aktiver die Patienten sind, desto höher ist das Risiko, dass die künstliche Hüfte der Belastung auf Dauer nicht standhält, auch haben Männer ein höheres Auslockerungsrisiko als Frauen.

Welche Risiken können auftreten?

Komplikationen sind insgesamt sehr selten und liegen unter einem Prozent. Was nach auftreten kann, das sind Thrombosen, Lungenembolien, Infektionen / Wundheilungsstörungen sowie Luxationen (Ausrenkung) der Endoprothese.

Gehen die Schmerzen ganz weg?

Soweit Schmerzen aus dem Verschleiß des Gelenkes herrühren, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine weitgehende bis komplette Beschwerdefreiheit zu erzielen; gelegentlich berichten Patienten über eine "Wetterfühligkeit" und andere Beschwerden mit der Narbe.

Kann man eine Prothese wechseln?

Ja, wobei die unterschiedlichen verfügbaren Modelle und Verfahren ihre Vor- und Nachteile bei notwendigen Wechseloperationen bieten. Auch durch die Knochenqualität und die allgemeine Belastbarkeit des Patienten werden die Möglichkeiten der Wechsel-Endoprothetik beeinflusst.

Ist eine Rehamaßnahme notwendig?

In Abhängigkeit von Art und Ausmaß der vor der Operation bestehenden Einschränkungen und der Begleiterkrankungen gibt es Indikationen für alle Reha. Sie reichen von der ambulanten Physiotherapie über ambulante Reha bis hin zur stationären Rehabilitation über zwei oder drei Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt.

Bekomme ich eine Verankerung mit Zement oder zementfrei?

Die Auswahl ist abhängig von Alter und körperlicher Leistungsfähigkeit des Patienten und der Qualität und Morphologie des Knochens. Bei älteren Patienten kann die zementierte Verankerung als Goldstandard bezeichnet werden. Bei jüngeren Patienten mit guter Knochensubstanz ist die zementfreie Verankerung möglicherweise überlegen.

Wann kann ich wieder Sport machen?

Nach Abschluss der Heilung ja, wobei von Sportarten mit stoßartigen Belastungen abzuraten ist: Schwimmen, Fahrradfahren und Langlaufski sind für Endoprothesenträger empfehlenswert.

Ab wann darf ich wieder Auto fahren?

Prinzipiell ist nach Erreichen der Gehfähigkeit ohne Stützen die Fahrtauglichkeit wohl gegeben, es kann aber bei einem Unfall Probleme geben, wenn der Unfall auf eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit der operierten Hüfte zurückgeführt werden könnte.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Norbert Messerschmidt
Ärztlicher Direktor
Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie

Ihre Ansprechpartnerin

Chefarztsekretariat

Dore Lachmann
Tel. +05861 83-2201
Fax: 05861 83-2199

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