Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Gilbert Mugomba
Chefarzt Venenzentrum Elbtalaue
Tel. 05861 83-2202
Schlüsselloch-Operationen
In der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik werden im Bereich "Viszeralchirurgie = Bauchchirurgie" immer mehr Operationen minimal-invasiv durchgeführt. Das hat für Patienten eine Reihe von Vorteilen: Anstelle von großen Schnitten reichen dann oftmals 3-4 kleine von 0,5 bis 2 cm Länge. Der Patient hat viel weniger Schmerzen und ist schneller wieder mobil. Die OP-Narben sind später kaum sichtbar, Narbenbrüche treten nur sehr selten auf. Verwachsungen im Bauchraum kommen praktisch nicht mehr vor. Die Entlassung aus dem Krankenhaus kann meist früher als bisher erfolgen. Manche dieser Operationen kann ambulant vorgenommen werden.
Häufig werden bei unklarem Befund Ärzte verschiedener Fachrichtungen hinzugezogen - Gastroenterologen, Urologen, Gynäkologen oder Psychosomatiker. Manche Patienten haben eine lange Leidensgeschichte hinter sich, ohne dass eine Ursache ihrer Beschwerden ermittelt werden konnte.
Mit Dr. med. Gilbert Mugomba, Chefarzt der Allgemein- und Vizeralchirurgie, hat die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik einen Spezialisten für die laparoskopische Chirurgie - auch Bauchspiegelung - genannt.
Bei der Bauchspiegelung wird die Bauchhöhle von innen mit einem Spezialendoskop (Laparoskop) betrachtet. Mit speziellen Instrumenten erfolgen über kleine Hautschnitte Operationen im Bauchraum, ohne dass ein großer Bauchschnitt erforderlich ist. Standardeingriffe für diese Eingriffe sind u. a. die Gallenblasenentfernung und die Blinddarmentfernung. Aber auch Eingriffe an Leber, Magen, Dünn- und Dickdarm sind nach entsprechender Diagnostik möglich. Und durch das sog. "Singleport-Verfahren" sind Gallenblasen und Blinddarmoperationen jetzt sogar über nur einen einzigen Schnitt am Bauchnabel möglich. In 80-90 Prozent gilt das auch bereits für Leistenbrüche. Auch diagnostische Baucheingriffe und die Lösung von Verwachsungen (Adhäsiolyse) können fast immer so erfolgen.
"Wenn mit der bisherigen Diagnostik auch weiterhin keine Ursache der Beschwerden zu finden ist, ist eine Bauchspiegelung sinnvoll. Dabei wird der Bauchraum über drei kleine Schnitte mit einer Kamera und speziellen Instrumenten durchgeschaut. Dieser Eingriff ist wenig belastend und Komplikationen sind selten", weiß Dr. med. Gilbert Mugomba, aus Erfahrung. Bei 70 - 80 Prozent der Patienten wird die mögliche Schmerzursache gefunden.
Dr. Mugomba berät die Patienten individuell. Er verfügt über langjährige Erfahrung mit diesen anspruchsvollen Eingriffen und führt sie meist selbst durch. Ihm zur Seite steht ein routiniertes und engagiertes Ärzte- und OP-Team. Ob ein solcher Eingriff sinnvoll ist, kann in der viszeralchirurgischen Sprechstunde geklärt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Chirurgen ist die laparoskopische Reparation von Bauchwandbrüchen bzw. Narbenbrüchen durch Kunststoffnetzmaterial. Hierbei wird ein spezielles Kunststoffnetz in die Bauchhöhle gebracht und von innen an der Bauchwand verankert, um diese zu verstärken. Dadurch wird die Rezidivrate (Wiederauftreten) deutlich gesenkt.
Die laparoskopische Operationstechnik hat viele Vorteile:
- Wundinfektionen sind deutlich geringer
- Schmerzen sind deutlich geringer als bei herkömmlicher Schnittoperation
- Raschere Genesung
- Deutlich verkürzter Krankenhausaufenthalt
- Patienten sind schneller arbeitsfähig
- Günstiger kosmetischer Effekt.
"Leider sind laparoskopische OP-Verfahren nicht für jeden Patienten geeignet. Allen Patienten, für die diese minimal-invasive Methode nicht infrage kommt, stehen die bewährten Standardoperationsmethoden zur Verfügung, und die werden an der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik ebenfalls nach höchsten Qualitätsstandards durchgeführt", versichert Chefarzt Dr. Mugomba.
Terminvereinbarung unter Tel: 05861 83-2202.
