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Praxis für Psychiatrie Psychotherapie
und klass. Homöopathie
Frau Katharina Herms

im Hause der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik
2. Obergeschoss

Tel. (0 58 61) 98 59 - 76 

Wenn Dauerstress krank macht

Burnout kann jeden treffen
Sport und regelmäßige Erholung, möglichst an frischer Luft, helfen

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Burnout ist ein Phänomen, das in jedem Beruf und in vielen Lebenslagen auftreten kann: bei Lehrern und Pflegepersonal, bei Künstlern und Entwicklungshelfern, aber auch bei Ingenieuren und Erziehern.

Als Ursache gilt eine permanente Überbelastung, die aber zunächst gar nicht als solche wahrgenommen wird. Erst viel später stellen sich die Symptome ein.
Diese äußern sich u.a. in einer starken geistigen, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Die Betroffenen sind häufig Personen, die sich sehr für andere einsetzen und denen ihre Arbeit sehr wichtig ist. Dabei fehlen nicht selten ein guter Ausgleich in der Familie und eine Freizeitgestaltung, die eine Regeneration ermöglicht, wobei dem Stressabbau eine entscheidende Rolle zugeschrieben wird.

Problematisch ist, dass sich ein Burnout zunächst schleichend entwickelt und die Betroffenen erst nach jahrelanger Überforderung an einen Punkt der totalen Erschöpfung gelangen, sich „ausgebrannt“ fühlen – daher die Bezeichnung. Es fehlt „plötzlich“ die Kraft zum Weitermachen. Ähnlich wie bei einer Depression, kann man auch beim Burnout sozialen Rückzug beobachten: Die Integration in das soziale Netz, das eine unterstützende und aktivierende Funktion hat, wird immer geringer. Im Berufsleben scheint die Arbeit an Intensität zugenommen zu haben. Viele Beschäftigte beklagen, dass sie über einen längeren Zeitraum am Rande ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten müssen.

Burnout-Symptome sind vielfältig. Sie äußern sich emotional, psychisch und kognitiv, können aber auch in Form von psychosomatischen Beschwerden auftreten.

• dauernde Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit
• Einschlaf- und Durchschlafstörungen
• Versagensängste, Gefühl der Sinnlosigkeit, der Leere
• Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
• Reizbarkeit, Hilflosigkeit, Niedergeschlagenheit
• Pessimismus, Verzweiflung

Für Betroffene ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu akzeptieren, alte Werte zu überdenken und ein gesünderes Verhältnis von An- und Entspannung zu leben. Sie müssen lernen, zwischen krankmachendem Stress und positiven Herausforderungen zu unterscheiden und Dauerstress wirksam vorzubeugen.

Stressbewältigung

Wenn die Erholung nach einem Wochenende nicht mehr spürbar ist und schon Kleinigkeiten ausreichen, Überreaktionen zu erzeugen oder der Antrieb völlig fehlt, sich den Herausforderungen des Alltags zu stellen, ist es Zeit, die „Notbremse“ ziehen. Es ist ein deutliches Warnzeichen, wenn Reizbarkeit, Aggressivität oder Traurigkeit die Überhand gewinnen und die Konzentration auffällig nachlässt.
Wenn es alleine, in der Familie oder zusammen mit Freunden nicht gelingt, die Lebensumstände zu ändern und der Leidensdruck nicht abnimmt, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Dabei führt der erste Weg zum Hausarzt. Dieser kann dann gegebenenfalls an einen Neurologen, Psychotherapeuten oder an einen anderen Facharzt überweisen.


Wege zu mehr Gelassenheit

  • Entspannung ist wichtig. Es gibt systematische Techniken zur Entspannung.
  • Auch Sport und regelmäßige tägliche Erholung, möglichst an frischer Luft, helfen.
  • Probleme belasten, wenn sie nicht zeitnah gelöst werden. Darum ist es nicht hilfreich, große Probleme auf die „lange Bank“ zu schieben. 
  • Auch ständiger Zeitdruck   wird schnell zum Dauerstress.
  • Hier hilft eine gute Organisation des Tages. (Time-management)
  • Wenn das nicht möglich ist, gilt es, die Einstellungen zu überprüfen. Wenn die eigenen Ansprüche sehr hoch sind, setz man sich schnell selbst unter Druck.
 

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