Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Gilbert Mugomba
Chefarzt Venenzentrum Elbtalaue
Tel. 05861 83-2201

Mit Radiowellen die Vene erhalten

Sonde für die Radiowellenbehandlung

Die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik, Vennezentrum Elbtalaue, bietet seit über einem Jahr sehr erfolgreich die Radiowellentherapie an. „Damit können wir Patienten, bei deren Befund diese Behandlung infrage kommt, die erkrankte Vene erhalten“, sagt Chefarzt Dr. med. Gilbert Mugomba.
 
Bei der Radiowelle handelt es sich um eine Alternative zur Venenentfernung, in dem mit thermischer Energie eine erkrankte Stammvene verschlossen wird, so dass sie in Folge nicht mehr mit Blut durchströmt werden kann.

In Höhe des Knies oder Unterschenkels wird jeweils in die erkrankte Stammvene über einen winzigen Stich ein feiner Wärmekatheter eingeführt und unter Ultraschallkontrolle exakt platziert. In Folge wird im Rückzugsverfahren die Vene schrittweise mit Wärmeenergie verschlossen. Im Unterschied zum Laser kommt der Radiowellenkatheter mit deutlich weniger Hitze aus (ca. 100° im Gegensatz zu ca. 1000°).

Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Langzeitergebnisse besser und insbesondere aufgrund der geringeren Energie die Nebenwirkungen und Komplikationen geringer. Der Eingriff dauert ca. eine halbe Stunde.

Und so funktioniert es: 
Der Eingriff verläuft, wenn nicht eine Narkose gewünscht wird, in örtlicher Betäubung  (der so genannten Tumeszenzlokalanästhesie).
1. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden.
2. Unter Ultraschallkontrolle wird ein Radiowellenkatheter in die Stammvene eingeführt und erwärmt.
3. Innerhalb weniger Minuten kann die Vene über die abgegebene Wärmeenergie verschlossen werden.
4. Im Anschluss werden oberflächliche Seitenäste minichirurgisch entfernt.
5. Das Bein wird für einen Tag mit einem Kompressionsverband versorgt.
6. Eine Ultraschallkontrolle erfolgt am tag nach dem Eingriff.
7. Der Patient trägt im Anschluss etwa 10 – 14 Tage einen Kompressionsstrumpf.

Befunde, bei denen im Venenzentrum Elbtalaue die Radiowellentherapie grundsätzlich in Betracht kommt: Stammvenenerkrankungen bei jungen Patienten, Rückfalloperationen,  nicht zu ausgeprägte Venenleiden und Patienten, die eine Stripping-Operation ablehnen.

Wichtig für DBKK- und Debeka-Patieten: Das Venenzentrum hat mit beiden Krankenversicherungen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, demzufolge die Kosten für die Radiowellen- und Laserbehandlung samt weiterer attraktiver Zusatzleistungen übernommen werden. 

 

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