Runde Formen als Kontrast: Waldemar Nottbohm gewinnt Künstlerwettbewerb der CEJK
Der Dominanz von Senkrechten und Waagerechten im Neubau des Dannenberger Krankenhauses wolle er Rundungen und kreisende Kompositionen entgegensetzen. So lautet das Konzept von Waldemar Nottbohm aus Pussade.
Der renommierte Künstler aus der hiesigen Region hat sich gegenüber zwölf Mitbewerbern im Kunstwettbewerb der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik durchgesetzt.
Als Aktion mit offenem Ausgang hatte Erhard Belz, Capio Marketingbeauftragter aus der Zentrale in Fulda, den Künstlerwettbewerb bezeichnet. Im Sommer hatte er die Idee einer Wandgestaltung im Foyer des Neubaus vom Architekten Joachim Welp sofort aufgegriffen und auch Rückendeckung von Geschäftsführer Dr. med. Andreas Krusch erhalten.
Dr. Krusch: „Die Absicht, den Kunstschaffenden im einzigen Krankenhaus des Landkreises die Chance zu geben, Präsenz zu zeigen, ist gelungen.“
Die Jury, bestehend aus dem Geschäftsführer Dr. Andreas Krusch, seiner Assistentin Daniela Keller, dem stellv. Chefarzt Dr. Ghassan Halabi, Bauleiter Roland Huhn, dem Architekten Christian Merhof, Erhard Belz und EJZ-Redakteur Thomas Janssen, hatte die Qual der Wahl.
Letztlich viel dennoch die Entscheidung mehrheitlich zugunsten für Nottbohms Konzept. Der Gewinner erhält nun ein Preisgeld von 1000 Euro und darf sich gemeinsam mit dem Krankenhaus über die Realisierung seines Entwurfs Gedanken machen. Ergänzend hatte Waldemar Nottbohm noch eine abstrakte Bronze-Skulptur entworfen hat, die vor der Eingangshalle platziert werden könnte.
Als Zweit- und Drittplatzierte gingen die Vorschläge des Designers Albert Krewert aus Dragahn und von Ann Carolin Brandes aus Puttball aus dem Wettbewerb hervor. Beide hatten als Entwurf Farbflächenarbeiten eingereicht.
Dr. Krusch: „Für alle eingereichten Arbeiten prüfen wir eine Verwendung im Krankenhaus und sei es auch nur im Rahmen einer begrenzten Aktion wie z.B. einer Vernissage.“
Außer dem Gewinner und den beiden Zweit- und Drittplatzierten haben sich folgende Kunstschaffende an dem Wettbewerb beteiligt: Rainer Fohrmann (Ölmalerei), Waltraud Görges (Fotografie), die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Elbtalaue (Fotowand), Gerhard Kreuzer (Aquarellmalerei), Heike Müller (Malerei), Susanne Rehbein (Installation mit Patientenbeteiligung), Thomas Richter (Fotowand), Torsten Röber (Airbrush), Heinz Schaal (Acrylmalerei) und Gisela Schmidt-Teetz (Textilbild).