Schnarchen – das unterschätzte Problem

01.03.2019

Dr. Mouhandes

Dannenberg. Schnarchen tritt häufig auf – vor allem mit zunehmendem Alter schnarchen immer mehr Menschen. Und Schnarchen bei regelmäßiger Atmung hat vermutlich schon jeder durchgemacht, z. B. bei Erkältungskrankheiten oder übermäßigem Alkoholgenuss. Das ist für den Schnarcher kein Problem, möglicherweise jedoch für den Schlafpartner bei entsprechender Ausprägung.

Gefährlich ist Schnarchen, wenn es nachts zu Atemaussetzern kommt. Das nennt man Schlafapnoe. Diese schwere Form des Schnarchens sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden. „Betroffene leiden häufig unter morgendlichem Kopfschmerz, Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche bis hin zu Herzrhythmusstörungen und hohem Blutdruck“, weiß HNO-Facharzt Ahmed-Maher Mouhandes aus langjähriger  Praxis.

Es gibt viele Ursachen für Schnarchen, die unterschiedlich behandelt werden. Eine Untersuchung wird beim HNO-Arzt ambulant durchgeführt. Harmloses Schnarchen kann man durch verschiedene Mittel und Maßnahmen – etwa die richtige Schlafposition, gut durchlüftete kühle Räume oder ein Nasenpflaster – verhindern. Ein erholsamer Schlaf ist wichtig und versorgt einen mit der nötigen Energie für den Tag. Laute Schnarchgeräusche können den Schlaf unterbrechen und sorgen für unruhige Nächte, die sich nicht nur auf die eigene, sondern auch auf die Gesundheit des Partners auswirken können.