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Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik erhält Zulassung zur Knorpelzelltransplantation
Leistungsstarke Auszeichnung für die Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik: Sie ist in einem aufwendigen Verfahren von den Aufsichtsbehörden zur Transplantation von Knorpel (ACT) als gelenkchirurgisches Zentrum zugelassen worden.
Dieses Verfahren wird nur von wenigen zertifizierten Spezialisten in Deutschland regelmäßig durchgeführt. Dr. med. Boris von Engelhardt, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie und des Endozentrums Dannenberg, gehört dazu.
Bei der Knorpeltransplantation handelt es sich um ein hochmodernes und mittlerweile sehr ausgereiftes Operationsverfahren, das Knorpelschäden am Knie mit Hilfe körpereigener Knorpelzellen repariert. An der Stelle des Defektes wächst wieder eigenes Knorpelgewebe.
Dr. von Engelhardt erklärt den Eingriff: „Mittels Gelenkspiegelung (Arthroskopie) entnehmen wir aus einem nicht gewichtstragenden Anteil des Kniegelenkes eine reiskorngroße Knorpel-Knochen-Probe. Sie kommt in ein Speziallabor, wo die Knorpelzellen vermehrt (gezüchtet), nach einigen Wochen durch eine weitere Operation in den Knorpeldefekt eingebracht werden, und über eine Mini-Arthrotomie erfolgt dann die Vernähung eines hochvitalen Knorpelflies direkt in die Defektzone. Innerhalb weniger Wochen bilden diese gezüchteten Knorpelzellen einen Regeneratknorpel, der den Defekt füllt.“
Vorteile der Knorpelzell-Transplantation
- Schmerzreduktion
- Wiederherstellung der Belastbarkeit
- Verbesserte Beweglichkeit
- Wiederaufbau der Knorpelschicht
- Aufhalten der Arthrose / Vermeidung von Gelenkersatz
Diese schonende Chirurgie ermöglicht eine zügige Wiedereingliederung in den Alltag und Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten. Weitere Information über Telefon 05861 83-2201 (Spezialsprechstunde).
