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Capio Elbe-Jeetzel-Klinik investiert in modernstes MRT
Ellen Staniek mit Chefarzt Dr. med. Boris von Engelhardt sowie MTRA (Medizinisch-Technische Radioloieassistentin) Anna Albs.
Die erste stationäre Patientin des neuen MRT (Magnetresonanztomographie) in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik stammt aus Heiddorf (Dömitz). Ellen Staniek kam nach einem Sturz auf spiegelglatter Straße am Montag mit dem Notarzt in die Orthopädie zu Chefarzt Dr. von Engelhardt. „Ich dachte, jetzt ist das Bein gebrochen“, erinnert sich die 53-jährige an ihr dickes Knie.
Gebrochen war das linke Bein nicht, aber die Kniescheibe ausgerenkt. „Und das Fesselungsband der Kniescheibe auf der Innenseite war, wie zu erwarten nach einer traumatischen Erstluxation, gerissen. Wir konnten mit unserem neuen MRT ohne jegliche Strahlenbelastung dann schnellstmöglich abklären, ob es darüber hinaus Knorpel- und Knorpelknochenschäden gab. In diesem Fall hätten wir sofort operativ behandelt, um Folgeschäden am Knie zu vermeiden“, erklärt Dr. von Engelhardt. Eine Reimplantation der abgebrochenen Knorpel-Knochenstücke wäre dann umgehend angezeigt. „Um diese Flakes wieder an den durchbluteten Knochen und dadurch einer Ernährung zuführen zu können. In diesem Fall muss das Ziel eine Wiederherstellung der Knorpeloberfläche am Knie sein“, so der Chefarzt.
Mit den Beinen vorwärts gerade bis zum Bauch hinein wird Ellen Staniek ins neue MRT gefahren: „Ich hielt einen Notfallknopf, falls ich Panik bekomme, und Kopfhörer gegen das dumpfe Klopfen, das die Maschine macht. Dann musste ich ganz still liegen. Schneller als gedacht, war alles vorbei.“
„Mit unserem neuen MRT kann die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik eine echte Notfalldiagnostik zur soliden Einschätzung des Bewegungsapparats im Landkreis sicherstellen – stationär und ambulant. Diese hochfeine Diagnostik ist in vielen Fragestellungen der zudem strahlenbelastenden CT-Diagnostik überlegen. Der Arzt erkennt sehr sicher das vollständige Ausmaß von Verletzungen. Auch feinere Verletzungen, die uns das konventionelle Röntgen nicht zeigt, werden so sicher diagnostizierbar“, sagt Chefarzt Dr. Boris von Engelhardt.
Ellen Staniek hatte Glück im Unglück: Sie muss in den nächsten 9 Wochen eine Schaniergelenk-Schiene tragen, damit der gerissene Fesselungsapparat der Kniescheibe zusammen wachsen kann. Nach und nach wird der Winkel der Schiene dann verändert, so dass das Knie nicht steif wird. Ellen Staniek: „Ich bin froh, dass der Notarzt gleich in die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik gefahren ist. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Schwestern und Ärzte sind sehr freundlich und nehmen sich viel Zeit.“
