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Capio Elbe-Jeetzel-Klinik: Zertifiziertes Traumazentrum
Gerade bei der Erstversorgung von schwerverletzten Unfallopfern mit Polytrauma kommt es auf Minuten an. Bestmögliche und offiziell anerkannte Voraussetzungen dafür bietet die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg mit ihrer Fachabteilung Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurge, die im Rahmen einer externen Überprüfung durch die Zertifizierungsgesellschaft DIOcert GmbH als Lokales Traumazentrum innerhalb des Traumanetzwerkes der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) zugelassen ist. Die Zertifizierung gilt zunächst bis Ende 2015.
„Durch die Schaffung eines engmaschigen Traumanetzwerkes soll sichergestellt werden, dass jeder schwerverletzte Patient in mind. 30 Minuten vom Unfallort in den Schockraum eines kompetenten Krankenhauses vom Rettungsdienst transportiert und dort suffizient versorgt werden kann. Dieser Schritt ist ein erheblicher Qualitätssprung für unsere Region. Auch duch ständige Fortbildungen, so zum Beispiel beim zuletzt ausgerichteten 1. Dannenberger Notfallforum, schaffen wir Sicherheit und klare Wege zur besten Versorgung unserer verletzten Patienten.
Das Setting ist vollständig und hochmodern, es besteht eine ständige OP-Bereitschaft rund um die Uhr, eine bestens aufgestellte Intensivstation, eine 24-Stunden-Großgeräte-Bereitschaft (Computertomographie) und auch ein exzellent ausgestatteter Schockraum. So übernehmen wir Verantwortung für unsere verunfallten Patienten und sind nun das einzige zertifizierte Traumazentrum im Landkreis Lüchow-Dannenberg“, sagt Dr. Boris von Engelhardt, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie.
„Wir sind sehr stolz und danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an der Zertifizierung beteiligt waren, dass die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik alle strukturellen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen zur Behandlung von Schwerst- und Mehrfachverletzten nach den Kriterien des Weißbuches der DGU (Deutsche Gesellschaft für unfallchirurgie) erfüllt“, sagt Verwaltungsdirektor Martin Rosebrock mit Blick auf die Urkunde.
Wie wichtig diese Zertifizierung für die Region ist, zeigen die Unfallzahlen aus 2011: Demnach starben im Wendland 11 Menschen durch Verkehrsunfälle (+35 Prozent), im Kreis Lüneburg 8 (+12 Prozent) und im Landkreis Uelzen waren es 5 Menschen, die auf der Straße ihr Leben lassen mussten (-12 Prozent). 277 Personen wurden 2011 im Straßenverkehr schwer verletzt.
