Leistenbruch ist (meist) Männersache

Holger Kirsch ist nach der OP wieder topfit

Holger Kirsch hat sich „einen Bruch gehoben“, wie der Volksmund sagt. Und befindet sich durchaus in guter Gesellschaft: „Die Operation des Leistenbruchs gehört zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen überhaupt. Jedes Jahr sehen Ärzte in Deutschland rund 150.000 neue Brüche, sagt Dr. med. Gilbert Mugomba, Chefarzt der Allgemein- und Viszeral-Chirurgie der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg.

Manche Männer erwischt es beim schweren Tragen, andere beim Sport, oder ein heftiger Hustenanfall ist der Auslöser. „Ich wusste von Anfang an, dass etwas nicht in Ordnung ist, aber ich hatte keine Schmerzen“, erinnert sich Holger Kirsch an seinen Leistenbruch. Der ist längst Geschichte: Der sportliche Berufsreiter aus Göhrde-Sarenseck hat sich von Dr. Mugomba minimal-invasiv operieren lassen, d. h., ohne große Narben.

„Der rasche chirurgische Eingriff ist ohne Alternative und schon deshalb eine medizinische Erfolgsstory. Wer zu lange wartet, hat ein wachsendes Problem und lebt gefährlich: Der Bruch vergrößert sich ständig. Wird eine nach außen "durchgebrochene" Darmschlinge abgeklemmt und mit ihr die Durchblutung, besteht sogar Lebensgefahr“, weiß der erfahrene Mediziner.

Holger Kirsch konnte nach vier Tagen die Capio Elbe-Jeetzel-Klinik verlassen: „Ich war beeindruckt und gleichzeitig sehr zufrieden mit unserem wunderschönen neuen Krankenhaus. Ärzte und Schwestern waren sehr nett und haben sich alle ausnahmslos viel Zeit genommen. Die medizinische Versorgung war bestens. Mehr geht nicht.“

Dass Patienten immer noch vielfach zögern, sich für den Routineeingriff Leistenbruch in Chirurgenhände zu begeben, liegt auch an Horrorgeschichten aus früheren Zeiten mit brutalen Operationsmethoden und dem Vorurteil, Bruchbänder böten einen bequemen Ausweg. „Doch Leistenbrüche lassen sich auf mechanische Weise mit Bruchbändern nicht beherrschen, sie erhöhen sogar die Risiken“, sagt Dr. Mugomba.

 

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