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Monika Röske: Ich helfe Menschen, weil es mir Spaß macht
Für viele ist der Ruhestand ein Unruhestand. Auf Monika Röske trifft das zu. Die 67-jährige Gorlebenerin arbeitet seit acht Jahren im Entlassungsmanagement der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik. Und kein Ende in Sicht. „Solange ich noch kann und gebraucht werde, möchte ich weiterarbeiten“, sagt sie und greift beherzt zum Telefon, das gerade klingelt.
Am anderen Ende der Leitung: „Meine Mutter braucht einen Platz in einem Pflegeheim, sie kommt nach der schweren Operation zuhause nicht mehr allein zurecht. Was müssen wir da tun?“ So oder ähnlich sind die Probleme, bei deren Lösung Monika Röske hilft: Die gelernte kaufmännische Angestellte, Sekretärin und Krankenpflegehelferin berät Menschen, gibt Tipps, vermittelt Kontakte oder verteilt Formulare.
Sie arbeitet, weil es ihr Spaß macht. Nicht weil sie muss. Ihre Rente reicht, so soll es sein. „Aber zuhause herumsitzen, das ist nichts für mich“. Und so fährt sie jeden Tag von Gorleben nach Dannenberg. Zwischen 10 und 11 Uhr hat sie in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik Sprechstunde, bei Bedarf auch länger. Wer ihre Hilfe braucht, bekommt sie auch. Das ist für Monika Röske Ehrensache: „Menschen zu helfen, das ist meine ganz persönliche Mission“.
In der Klinik fühlt sie sich wohl. „Die Kollegen und Vorgesetzten sind alle sehr nett.“ Dieses Kompliment gibt Verwaltungsdirektor Martin Rosebrock sehr gern zurück: „Frau Röske ist eine lebensbejahende, sehr einfühlsame Kollegin. Wir sind froh und dankbar, dass sie den wahrlich nicht einfachen Job so wunderbar meistert.“
