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Palliativstation eröffnet: Ein letztes Zuhause geben
Schwester Doris Bruns-Schreiber, stellv. Stationsleiterin, Dr. med. Mehdi Hoveida, Leiter der Palliativstation, Johannes Heuer, Stationsleitung (v.l.)
Der Respekt vor der Würde des todkranken Menschen in seinem letzten Lebensabschnitt ist ein wichtiges Ziel der Palliativmedizin. „Darum möchten wir unseren Patienten auf der Station das Gefühl von Zuhause geben“, sagt Dr. med. Mehdi Hoveida, Leiter der Palliativstation. Am Mittwoch wurde die Station in der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik mit zahlreichen Gästen, darunter Hausärzten und Krankenpflegern der Region, sowie Mitarbeitern offiziell eröffnet.
„Menschen an ihrem Lebensende und ihre Angehörigen brauchen Menschen mit einer besonderen Achtsamkeit für ihre Bedürfnisse, das ist die wichtige Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Palliativstation“, sagt Verwaltungsdirektor Martin Rosebrock in seiner Begrüßung. Es gelte, die wachsende Zahl von Patienten auch palliativmedizinisch nach qualitativ hohen Standards zu betreuen, ohne die Würde des Patienten dabei aus den Augen zu verlieren.
Dr. Hoveida beantwortete in seinem anschaulichen Vortrag die Frage `Was ist eigentlich Palliativmedizin` ebenso, wie er die Kriterien darstellte, die erfüllt sein müssen, um auf der Palliativstation aufgenommen zu werden. Schließlich beschrieb er das große Leistungsspektrum der Abteilung, von der sich die Besucher beim Blick in die Therapiezimmer persönlich überzeugen konnten: Maltherapeutin Antje Lutz und Entspannungstherapeutin Sybille Leesker gaben z. B. einen Einblick in ihre Arbeit und beantworteten gern die Fragen der Gäste.
Viele Besucher waren zunächst überrascht, über die herzliche Stimmung und angenehme Atmosphäre. „Das hatten wir so nicht erwartet“, so eine Besucherin aus Lüchow. Die warmen Farben, das Mobiliar und die Bilder an den Wänden (von Harald Goepfert) vermitteln ein freundliches Ambiente. „Die Basis unserer Arbeit bildet das vertrauensvolle Miteinander von Mensch zu Mensch. Das soll sich auch in den Räumen wiederspiegeln“, so abschließend Dr. Hoveida.
Probst Wichert von Holten, Superintendent, und Pastorin Ackermann übermittelten alle guten Wünsche.
Der Posaunenchor Wustrow unter Leitung von Dietrich Kruse sorgte für die musikalische Unterhaltung.
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